Mkomazi Nationalpark

Der 3700 km² große Mkomazi Nationalpark liegt östlich des Paregebirges im Nordosten Tansanias, südlich der Grenze zu Kenia mit seinem Tsavo Nationalpark und in Sichtweite des Kilimandscharo.

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Der Mkomazi Nationalpark, eine spektakuläre Wildnis am Rande des Tsavo Nationalparks, ermöglicht die Migration der Hirsche, Elefanten, Oryxantilopen und Zebras während der Regenzeit. Die großen Säugetiere finden je nach Jahreszeit ihren Weg zwischen den beiden Parks.

Im Jahr 2006 wurde Mkomazi  in den Status des Nationalparks erhoben. Mkomazi ist eine Verschmelzung  von zwei ehemaligen Reservaten im Lushoto Bezirk: dem Umba Game Reserve im Osten und dem Mkomazi Game Reserve im Westen.

Mkomazi ist eine Zufluchtsort für einige vom Aussterben bedrohte Arten wie dem Schwarzen Nashorn und dem Afrikanischen Wildhund.

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Der Zweck des Parks ist es, mit dem benachbarten Umba Reservat, den bestmöglichen Schutz für diese und andere Tierarten zu bieten. Innerhalb des Parks hat sich der Mkomazi Rhino Sanctuary, internationalen Ruhm in der Zucht von Nashörnern erworben. Link nach Mkomazi Rhino Project.

Herden von Giraffengazellen mit ihren langen schlanken Hälsen und mit Köpfen wie Aliens, überleben in der Landschaft von Mkomazi, wo andere Antilopen das nicht können. Die Giraffengazellen können auf ihren Hinterbeinen stehen, um die kleinen Blätter von dornigen Büschen und Bäumen zu erreichen.

Der Park hat seinen Namen von den Pare, einem lokalen Stamm und bedeutet "Wasserquelle", bezugnehmend auf den Umba River, der sich an der südöstlichen Grenze des Mkomazi befindet.

Der Fluss und andere Quellen bieten ein ideales Umfeld für kleine und große Säugetiere, einschließlich Schakalen, Löwen, Geparden, Leoparden, Kudus, Giraffen, Büffeln, Elefanten und Zebras. 

Der Park ist nicht sehr bekannt und erst vor Kurzem zum Nationalpark, hat aber gerade deshalb seinen Charme.

Er ist nicht überfüllt und deswegen behalten die Tiere ihren natürlichen Lebensraum und ihr Verhalten.

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Aufgrund der dichten Vegetation sind die Tiere oft schwierig zu sehen. Für Vogelbeobachter ist der Park ein Muss, mehr als 400 Vogelarten findet man hier.

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