Ngorongoro Krater

Mit einem Durchmesser von etwa 20 km, einer Fläche von 260 km² und einem 600 m hohen Kraterrand ist der Ngorongoro-Krater der größte erhaltene Krater der Welt.

Der Ngorongoro entstand durch den Zusammenbruch eines Vulkanbergs und war einst so hoch wie der Kilimandscharo.

In dem Krater leben schätzungsweise 30.000 große Säugetiere.
In der Mitte des Kraters ist ein Salzsee. Das macht es zu einem der am dichtesten mit Wildtieren besiedelten Gebieten in der Welt.
Mit der Gründung im Jahre 1951 war der Ngorongoro Krater Teil der Serengeti und wurde 1959 ein unabhängiges Naturschutzgebiet.

Seit 1979 steht der Krater auf der UNESCO-Weltnaturerbe-Liste.
Der Ngorongoro-Krater ist Teil des Ngorongoro Conservation Area.

Es ist ein einzigartiges Gebiet, in dem Tiere und Menschen, die authentischen Maasai und Hadza, zusammen leben. Das Schutzgebiet ist Teil des einzigartigen Ökosystems Serengeti, einem der weltweit größten Naturschauspiele. Vom Rand des Kraters, wo Sie Übernachten können, haben Sie ein Blick auf das Amphitheater mit seiner eindrucksvollen und atemberaubenden Schönheit.

Grüne Ebenen, kleine Flüsse, Wälder, Sümpfe und der oft weiße Lake Magadi sind Heimat für rund 30.000 Tiere. Da das Gebiet vom Kraterrand umschlossen ist und der flache Kraterboden größtenteils aus offenem Grasland besteht, ist es einfach zu verwalten. Das Ergebnis ist, dass es eine Hochburg  für gefährdeten Arten einschließlich der Schwarzen Nashörner und Geparden ist.

Es gibt keine Giraffen, Topi oder Impalas im Krater. Für diese Tiere ist der Kraterrand ein zu großes Hindernis und es gibt zu wenig Gras für große Antilopenherden. Die Beute der Jagdtiere sind Gnus, Zebras und Büffel. In der offenen Savanne kann das Jagen leicht verfolgt werden. In diesem Gebiet tritt die außergewöhnliche Situation ein, dass die Hyänen die aggressiven Jäger und die Löwen die Aasfresser sind.
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Der im Südwesten des Kraters gelegene Lake Magadi ist ein großer, seichter Sodasee, wo nicht nur unzählige Flamingos, sondern auch viele Flusspferde und andere Wasservögel leben.Weil viele Menschen den Krater besuchen wollen, ist es nicht mehr erlaubt, eine Pirschfahrt länger als 6 Stunden pro Tag zu machen. Diese Zeit ist aber ausreichend, um den Krater zu erkunden.

Im Krater leben also Raubtiere wie Löwen, Leoparden, Geparden, aber auch Elefanten, Affen, Zebras, Gazellen, Nashörner, Büffel, Gnus und Nilpferde.
Täglich wandern die Massai mit ihren Herden von Rindern hinab in den Krater, um diese trinken zu lassen. Sie haben als Einzige die Erlaubnis, sich außerhalb von Fahrzeugen im Krater aufzuhalten.

Da die Wildtiere im Krater weniger scheu sind als sonst irgendwo in der Serengeti und es sie in großen Mengen gibt, gibt es viele Touristen in der Hochsaison.

 

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