Selous Game Reserve

Das ist mit 50.000 km² der größte Park in Afrika, doppelt so groß wie die Serengeti. Die Niederlande ist 33.883 km2 groß. Der Park ist in 47 Abschnitte unterteilt und nur 4 dieser Abschnitte wurden für den Tourismus geöffnet. In den 43 anderen Teilen darf man noch jagen.

Der Park ist nach Frederick Courtney Selous, einem Britischen Wissenschaftler, Forscher und Umweltschützer benannt, der im Norden der Selous begraben liegt. Das Reservat ist wegen seines großen ökologischen Werts von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgerufen.

Es wird davon ausgegangen, dass es hier die größte Konzentration von wild lebenden Tieren in ganz Tansania gibt. Es wird geschätzt, dass 65.000 Elefanten, 130.000 Wasserbüffel und 100.000 andere wilde Tiere den Selous durchstreifen. Es gibt noch das Schwarze Nashorn und darüber hinaus eine große Anzahl von Giraffen, Zebras, Nilpferden, Löwen und Leoparden. Vielleicht gelingt es Ihnen hier, die sehr scheuen Elche zu finden. 

Durch das Selous fließt der große Rufiji River. Durch regelmäßige Überschwemmungen des Rufiji sind permanente Seen geformt worden, die eine große Anziehungskraft auf die wilden Tiere haben. Auch die Menge der Wasservögel am Fluss ist beeindruckend. Viele Flusspferden und Krokodile sind hier auch zu finden.

Um ein gutes Bild von diesem Park zu bekommen, ist eine Reihe von Tagen erforderlich.

Früh morgens fangen Sie mit einer schönen Pirschfahrt an, das Mittagessen findet im Schatten eines Baumes statt und abends können Sie sich beim von Ihrem privaten Koch hergestellen Essen über die Eindrücke des Tages unterhalten.

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Sie können in einem der komfortablen Safari-Camps übernachten, die wunderschön am Ufer des Flusses situert sind. Wenn die Sonne untergeht und sich die Landschaft in ein orangefarbenes Glühen verwandelt, kommen die Tiere in der Dämmerung an die Ufer des Flusses, um vor Einbruch der Nacht zu trinken.

Der Norden des Selous grenzt an Mikumi und an den Udzungwa Nationalpark und südlich vom Selous ist ein Tor zum Niassa Game Reserve in Mosambik.

Für Selous gilt das Gleiche für die Regenzeit und die Temperaturen wie in den anderen Parks. Im März, April, November und Dezember regnet es und während des Rest des Jahres ist es gut zu besuchen. In der Regenzeit ist es leider unmöglich, Selous zu besuchen, weil die Straßen unpassierbar werden.
Da der Park nicht wirklich zentral gelegen ist, ca. 6 Stunden von Dar es Salaam entfernt, gibt es kaum Massentourismus. Das gibt Ihnen das Gefühl, fast allein in einem der größten Wildreservate der Welt zu sein!

Was den Besuch im Selous besonderen macht, ist, dass es einige sehr interessante Veranstaltungen hat, an denen Sie teilhaben können. So kann man das Reservat durch eine Walking-Safari erkunden, die durch einen (bewaffneten) Rancher begleitet wird, eine wunderbare Erfahrung.
Sie können auch den Rufiji Fluss mit seinen Kanälen und Lagunen von einem Boot aus erkunden und auf Augenhöhe mit den vielen Flusspferden und Krokodilen sein. Zum Beobachten der Vogelwelt ist einer Flussfahrt und / oder Walking-Safari am Besten.

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