Die Serengeti

Endlose Ebene ist die wörtliche Übersetzung der Masai (Siringet). Sie besteht aus scheinbar endlosen Ebenen der Savanne und Waldlandschaften und bedeckt eine Fläche von rund 30.000 km2 im Norden Tansanias und Süden Kenias, 80% davon liegt in Tansania.

Die Region ist berühmt für die Migration von  rund 1,5 Millionen Pflanzenfressern und ihren “Anhängern”, Tausenden von Raubtieren. Die Migration beginnt aufgrund der Trockenheit in den nördlichen Hügeln, die Tiere ziehen in die südlichen Ebenen. Nach dem Regen Mitte April gehen sie über einen Umweg durch den westlichen Teil zurück. Dieses Phänomen wird zirkuläre Migration genannt.
In den frühen 60er Jahren versuchte die Regierung, die Wanderung der Gnus und Zebras durch die Ausbringung eines langen Zaun mit Stacheldraht zu stoppen. Aber der Urinstinkt der Tiere ist so stark, dass diese Einschränkung, die Dürre, Schluchten oder Krokodile im Mara Fluss sie nicht aufhalten können.

Die Serengeti ist wahrscheinlich einer der berühmtesten Parks und eines der größten Naturschutzgebiete. Sie wird im Norden von der Masai Mara (Kenia) begrenzt.
Die Serengeti gibt Ihnen eine Vorstellung von der typischen Tierwelt des unberührten Afrikas.
Die Wiesen bedecken mehr als 1/3 des Parks, sodass Sie das ganze Jahr hindurch die Möglichkeit haben, viele Tiere zu finden.
Luipaard klimmend 497 .jpgLöwen, Hyänen, Geparden und Leoparden, die Pflanzenfresser jagen, sind ganzjährig im Park zu finden und deswegen können Sie auch Adler und Geier sehen, welche die Reste fressen. 

Sie werden unter anderem auch Thomson-Gazellen, Grant-Gazellen, Elanantilopen, Strauße, Giraffen, Erdferkel, Klippspringer, Impalas, Büffel, verschiedene Arten von Ziegen und Antilopen, Flusspferde, Krokodile vom Nil, Elefanten und natürlich Affen in großer Zahl finden.
Es sind auch 350 Vogelarten in der Serengeti gezählt worden.

Von Ende Dezember bis Mitte März werden den Kälber geboren, rund 10.000 junge Tiere pro Tag.
Leider überleben nur 60% die ersten Monate des Lebens.


Das Ökosystem der Serengeti ist eines der ältesten auf der Erde. Die wesentlichen Merkmale von Klima, Vegetation und Fauna haben sich in den letzten Millionen Jahren kaum verändert. Vor 2.000.000 Jahren lebten die ersten Menschen in der Olduvai-Schlucht.
Die Olduvai-Schlucht ist eine tiefe Schlucht mit einer Länge von etwa 45 km im Great Rift Valley, zwischen Ngorongoro und der Serengeti.

Die Olduvai-Schlucht ist eine der bedeutendsten prähistorischen Stätten der Welt. Im Jahr 1959 fanden die Anthropologen Mary und Louis Leakey hier 1.800.000 Jahre alte Überreste von Urmenschen. Später - im Jahr 1979 - entdeckten sie noch Beeindruckenderes: 3.500.000 Jahre alte Fußabdrücke. Deswegen wird die Olduvai-Schlucht als "die Wiege der Menschheit" bezeichnet. Sie können ein kleines Museum besuchen, in dem die Ergebnisse der Anthropologenfamilie ausgestellt sind.

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Anzeige Migration Zeitplan:

Dezember und Januar:

Während die Herden auf den kurzen Grasebenen im Süden der Serengeti weiden, werden die   Zebrafohlen geboren. Der südöstliche Teil der Serengeti, die Great Plains, bilden den Übergangsbereich von Serengeti NP und Ngorongoro CA.

Februar und März:
Es werden rund 500.000 Gnukälber geboren.

Im März und April, wenn der meiste Regen fällt, halten sich die Gnus im Süden auf.

April:
Langsam ziehen die Tiere in den zentralen Teil der Serengeti.

Mai:
Ab Mai kommen die Herden in Bewegung. Sie ziehen in westlicher Richtung und nach Norden entlang des westlichen Korridors und folgen dem Mbalageti-Fluss bis zum Grumeti-Fluss.

Juni:
Überquerung des Grumeti River im westlichen Korridor.

Juli:
Die Herden ziehen nach dem Grumeti weiter in Richtung Norden, ein kleiner Teil wendet sich in Richtung der Lobogegend.

August:
Die Herden sind im Gebiet des Ikorongo. Im August überqueren die Tiere die Kenianische Grenze der Masai Mara, wo durch den Regen im Frühjahr ansprechendes Gras gewachsen ist.

September:
Der Maraflusses wird überquert. Wenn die Ebenen der Serengeti in ihrer trockensten Phase sind, bleiben die wilden Tiere in der Masai Mara.

Oktober:
Jetzt geht es zürück von der Masai Mara in die Serengeti über das Gebiet des Loliondo.

November:
Im Loliondo Game Areal verweilen die Herden.

Mann  war noch nicht in der Lage herauszufinden, warum genau dieses Phänomen auftritt. Die Wissenschaftler glauben, dass es vom Regen in den verschiedenen Gebieten bestimmt wird. Es wird angenommen, dass die Gnus Wasser über eine Entfernung von 50 km riechen können. Die Wanderung wird von der Niederschlagsmenge in verschiedenen Gebieten beeinflusst und ist nur ein Hinweis darauf, wo die Herden sich befinden. Die Safariguides haben untereinander viel Kontakt und so wissen sie immer, wo sich die Herden befinden.

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